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Reformationsangebote
Gästeführerseminare 2017
Deutscher Fachwerktag am 28. Mai 2017
Neuer Etappenbegleiter mit Streckentipps und E-Bike-Ladestationen für den Radfernweg in Baden-Württemberg!
Beliebtester Ferienort Deutschlands liegt an der Deutschen Fachwerkstraße


Gästeführerseminare 2017

Am 9. und 10. März 2017 fanden wiederum bei reger Beteiligung die Gästeführerseminare: Block V - Wie vertrete ich als Gästeführer meine Fachwerkstadt? und Block VI - Fachwerk im Spiegel der Baustile und Kunstgeschichte statt. Zu den vorgenannten beiden Schulungstagen in der Propstei Johannesberg in Fulda waren bundesweit mehr als 50 Gästeführer angereist, um sich in den Seminarteilen V und VI weiterbilden zu lassen. Frau Dr. Marion Feld, Fachbereichsleiterin für politische und kulturelle Bildung bei der VHS Eschwege, stellte ''Fachwerk im Spiegel der Bau-stile und Kunstgeschichte'' dar. Es gab Analysen, Hintergrundinformationen und Tipps dazu, woran der Gästeführer die Baustile erkennen kann. Frau Dr. Feld zeigte in ihrem Seminar, wie wichtig die Weiterbildung der Gästeführer aus ganz Deutschland ist, da¬mit das Kulturgut noch mehr Aufmerksamkeit bekommt uns so erhalten werden kann.
Als Referentin ging sie auf die verschiedenen Baustile ein, ihr Vortrag beinhaltete das Hoch- und Spätmittelalter, in denen Romanik und Gotik ihre Zeichen setzten, während die Neuzeit Renaissance, Barock und Rokoko hervorbrachte. Wie man sich einem Bauwerk ''annähert'', wie es baugeschichtlich einzuordnen ist und woran sich verschiedene Baustile unterscheiden, wurde erläutert. Gästeführer sind dadurch in der Lage, auch Fachwerkgebäude nach Stilelementen zu unterscheiden. Das lange 19. Jahrhundert habe keine eigenen Stile mehr entwickelt, sondern lediglich die bekannten aufgegriffen und daraus die als Klassizismus und Historismus bekannten Baustile entstehen lassen.
Am Tag zuvor referierte Christian Schröder,Teamleiter für Qualitätsmanagement bei Wikinger Reisen, über die Frage: ''Wie vertrete ich als Gästeführer meine Fachwerkstadt?''. Der Experte in Sachen Kommunikation und Qualitätsmanagement gab unter anderem Einblicke in den richtigen Umgang mit schwierigen Gästen und riet dazu, bei Gästeführungen möglichst alle Sinne der Gäste anzusprechen. Der Tourismusexperte riet zu stetigen Fortbildungen, nur so könne der professionelle Gästeführer bestehen. Damit das Fachwissen der Gästeführer der Deutschen Fachwerkstraße noch eine größere Zahl von Menschen erreicht, wurde das Seminar ''SchreibWerk fürs FachWerk'' neu ins Programm der Seminarreihe aufgenommen. Einen professionellen Vortrag dazu hielt die „Freie Journalistin“ Diana Wetzestein aus Wanfried. Sie erläuterte die Situation in den Lokalredaktionen, gab Tipps zur optimalen Länge eines Beitrages und zur richtigen Motivauswahl.
Am Ende des zweiten Seminartages konnten weitere fünf Gästeführer aus den Mitgliedsorten Besigheim, Bönnigheim, Herrenberg, Melsungen und Wetzlar das Fach-werkgästeführer-Diplom in Empfang nehmen. Zusätzlich zum Diplom erhielten die „frisch gebackenen Diplomanden“ ein Fachwerkzierelement aus Holz überreicht.
Seit mehr als fünf Jahren kann in Fulda das Fachwerkgästeführer-Diplom im Rahmen von sechs thematisch gegliederten Tagesseminaren erworben werden. Mehr als 100 Diplomanden gibt es bislang, die ihr Wissen in den Mitgliedsstädten der Deutschen Fachwerkstraße an die Gäste weitergeben.

Die Seminarblöcke I - Denkmalschutz und Denkmalpflege und II - Fachwerkentwicklung finden voraussichtlich am Donnerstag, 29. Juni 2017 und am Freitag, den 30. Juni 2017 in der Propstei Johannesberg statt. Referent: Prof. Manfred Gerner



Teilnehmergruppe 10. März 2017
Teilnehmergruppe 10. März 2017