Bad Hersfeld


Bad Hersfeld kommen - sehen - erleben - staunen!
Mitten in Deutschland – eingebettet in die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft Osthessens, präsentiert sich die Kur- und Festspielstadt Bad Hersfeld seinen Besuchern.
Modernes Flair trifft auf historische Kulisse und gemütliche Wohlfühlatmosphäre auf junge Lebendigkeit. Unter dem Motto „kommen – sehen – erleben – staunen“ begrüßt die Stadt Ihre Gäste.

Geschichte und Tradition
Mit stolz blickt Bad Hersfeld auf eine über 1275 jährige Geschichte zurück. Die gut erhaltenen Stadtmauern, die mittelalterlichen Fachwerkhäuser und das historische Rathaus sind Zeugen einer großen Vergangenheit und prägen zusammen mit modernen Bauten das heutige Stadtbild.
Am Standort einer Einsiedlerei mitten im unwegsamen Waldgebiet zwischen Knüll, Vogelsberg, Rhön und Thüringer Wald gründete der Mönch Lullus im Jahr 769 ein Kloster und ließ es kurz darauf von Karl dem Großen zur Reichsabtei erheben. Neben der Abtei ließen sich immer mehr Menschen nieder. Nach einem großen Brand von 1038 begann der Neubau, die Stiftskirche entstand. Etwa um 1170 wurde Hersfeld erstmals als Stadt erwähnt.
Östlich der Stiftsruine steht noch heute der Katharinenturm als freistehender Glockenturm, der vermutlich um Mitte des 12. Jahrhunderts entstand. Der Turm beherbergt nur noch eine Glocke: die Lullusglocke. Sie stammt, wie die Inschrift belegt, aus dem Jahre 1038 und ist damit Deutschlands älteste gegossene Glocke. Geläutet wird Sie an hohen Feiertagen sowie am Sonntag zur offiziellen Eröffnung des Lullusfestes.
Bad Hersfelds Verbundenheit zur Reformation und der Reformationsgeschichte ist noch heute spürbar. Auf dem Weg vom Reichstag in Worms besuchte Martin Luther 1521 Bad Hersfeld und predigte auf Wunsch des Abtes am 1. Mai in der Stiftskirche. Kurze Zeit später wurde die Stadt endgültig protestantisch.
Fast 250 Jahre später, 1761 brannte die französische Armee beim Rückzug, ihre in der Stiftskirche gestapelten Vorräte ab. Eine der größten sakralen Hallenbauten Deutschlands ging in Flammen auf und wurde fast vollständig vernichtet.
1807 drohte Hersfeld erneut die Zerstörung. Nachdem die Hersfelder Bürger am Weihnachtsabend 1806 eine Delegation der französischen Armee gewaltsam aus der Stadt vertrieben hatten, erteilte Napoleon dem Oberstleutnant Lingg den Befehl die Stadt zu plündern und nachfolgend an 4 Ecken anzuzünden. Lingg führte, nach einer Unterredung mit seinen Truppen, den Befehl jedoch nur wörtlich aus. Er ließ an allen 4 Ecken der Stadt ein belangloses Gebäude anzünden und rettete so, die Stadt vor Plünderung und Vernichtung. Bis heute finden sich in der Altstadt rund 200 historische Fachwerkhäuser, darunter auch das älteste Fachwerkhaus der Stadt, das ehemalige Küsterhaus aus dem Jahre 1452.

Seit 1951 ist die Ruine Aufführungsort der Bad Hersfelder Festspiele. Diese zählen zu den besonderen kulturellen Höhepunkten der Stadt und finden alljährlich von Juni bis August statt.

Im Jahre 1972 wurden die Kreise Hersfeld und Rotenburg zusammengelegt und Bad Hersfeld wurde Kreisstadt des neu entstandenen Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Die geschichtsträchtige Kur- und Festspielstadt, mit rund 30.500 Einwohnern, ist heute fortschrittliche Einkaufmetropole und kulturelles Zentrum der Region.
Bad Hersfeld als Heilbad
Die beiden Heilquellen Lullus und Vitalis begründen Bad Hersfelds Ruf als Heilbad für Leber-, Darm-, Galle-, Magenerkrankungen. Sie fließen im 2006/2007 rekonstruierten Kurhaus sowie im Quellpavillon und können als Trinkkur von jedermann genossen werden. Erste urkundliche Erwähnungen eines „besonderen Brunnens“ stammen aus dem 17. Jahrhundert. Schon damals wurde von der Heilung „einheimischer und auswärtiger Kranker“. Berichtet. Die Chronik erzählt, dass 1673 die wilden Wässer der Fulda die Quelle verschluckten. Bereits im 18. Jahrhundert unternahm man mehrere Versuche, den alten Brunnen zu finden, aber erst 1904 waren die Bemühungen von Erfolg gekrönt. 1949 erlangte die Stadt den „Bad“ Status, den sie bis heute innehat. Die Kurstadt erhielt 1963 die Anerkennung als Hessisches Staatsbad.

Bad Hersfeld touristisch

Bad Hersfeld bietet als Urlaubsziel optimale Bedingungen für einen persönlichen Besuch – als Erholungssuchender, Kurgast, Naturliebhaber, Kulturreisender oder Städtetourist.

Sieben auf einen Streich! Die Heimat des Tapferen Schneidereins bietet viele Attraktionen für einen märchenhaften Urlaub für Groß und Klein:

Lassen Sie sich von Juni bis August von einem der führenden deutschen Freiluft-Theaterfestivals verzaubern. Genießen Sie die abendlichen
Aufführungen in der Stiftsruine und erleben sie spannende Stücke mit namhaften Schauspielern. Kleine und große Besucher erwartet ein besonderes Erlebnis in der spektakulären Kulisse. Die Stiftsruine, als größte romanische Kirchenruine der Welt, liegt am Rande der mittelalterlichen Innenstadt mit über 200 denkmalgeschützten Häusern. Sie blickt auf über 1000 Jahre bewegter Geschichte zurück und hat dabei nichts von ihrer imposanten Erscheinung eingebüßt.

In der Woche des 16. Oktobers, dem Todestag des Stadtgründers Erzbischof Lull, öffnet das Lullusfest als ältestes Volksfest Deutschlands seine Pforten. Rund 450.000 Besucher tummelten sich zwischen Schlemmerbuden und spannenden Fahrgeschäften.

Eine Ideale „Auszeit“ von einem erlebnisreichen Tag bietet die grüne Lunge der Stadt, der Kurpark der Jahreszeiten. Der Zauber der verschiedenen Jahreszeiten begleitet Sie durch den Park und macht ihn nicht nur für die Kurgäste zum beliebten Ausflugsziel. Eine Oase der Entspannung ist unsere Kurbad –Therme. Wellness pur, mit Saunaparadies und Badelandschaft.

Im Erlebnis-Museum Wortreich gehen Sie an über 90 interaktiven Stationen auf eine Reise durch die Welt der Sprache und Kommunikation. Der Jahnpark, der einzigartige Umsonst-Freizeit- und Sportpark, bietet Groß und Klein eine Auswahl an verschiedenen Outdoor-Aktivitäten. Minigolfer können sich ebenso beweisen, wie Beachvolleyballer und Kletterer haben einen guten Überblick über Sandburgen, Barfußpfad und Experimentierstationen. Für Ihr leibliches Wohl sorgt das Gourmetrestaurant L´étable, das beste Restaurant Nordhessens (1 Michelin Stern und 17 Punkte Gault Millau), welches auch die anspruchsvollsten Gaumen verwöhnt.

Bad Hersfelds Besucher dürfen sich nicht nur auf interessante Sehenswürdigkeiten und spannende Veranstaltungen, sondern auch auf ein umfassendes und vielfältiges kulturelles Angebot freuen– überzeugen Sie sich selbst.

Bad Hersfeld
Benno-Schilde-Platz 1
36251 Bad Hersfeld
Telefon: 06621/201274
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